Sifu Andreas Simmat wurde in Hamburg geboren und kam bereits im Kindesalter mit dem Kampfsport in Berührung. Im Alter von sechs bis acht Jahren sammelte er erste Erfahrungen im Judo. Diese frühen Erfahrungen weckten sein Interesse an Bewegung, Technik und körperlicher Auseinandersetzung.
Mit 14 Jahren begann er, aktiv Rugby zu spielen. Über sieben Jahre blieb er diesem Sport verbunden und sammelte dabei Erfahrungen, die ihn auch in seinem späteren Kampfsportweg begleiteten – insbesondere in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Teamgeist und Durchhaltevermögen.
Parallel zum Rugby begann Andreas Simmat mit dem Jiu-Jitsu-Training beim Nippon in Lauenburg. Dort entwickelte er sich kontinuierlich weiter und erreichte den Braungurt.
Der Weg zum Wun Hop Kuen Do
Im Jahr 1990 kam Andreas Simmat erstmals mit dem Wun Hop Kuen Do in Kontakt. Bei einem Probetraining in Lüneburg lernte er Sifu Maik Böttcher kennen, der zu dieser Zeit auch eine Trainingsgruppe in Wentorf leitete. Das Training und die anschließende Vorführung hinterließen bei ihm einen nachhaltigen Eindruck und weckten den Wunsch, sich intensiver mit dem System auseinanderzusetzen.
Daraufhin nahm er das regelmäßige Training bei Sifu Maik Böttcher auf. Nach kurzer Zeit entschied er sich, seinen bisherigen Weg im Jiu-Jitsu zugunsten des Wun Hop Kuen Do weiterzuführen. Dabei konnte er seine bisherigen Erfahrungen aus Judo, Jiu-Jitsu und Rugby in das neue Training einbringen.
Ab 1995 übernahm Andreas Simmat als Grüngurt unter der Anleitung von Sifu Jörn Tiedge und Sifu Maik Böttcher seine erste eigene Trainingsgruppe am Dienstag. Darüber hinaus unterstützte er Sifu Jörn Tiedge bei weiteren Trainingseinheiten und sammelte so früh Erfahrungen in der Vermittlung und Weitergabe von Techniken.
Im Jahr 2003 bestand er die Prüfung zum Schwarzgurt im Wun Hop Kuen Do.
Neben dem regelmäßigen Training nahm Andreas Simmat auch aktiv an Wettkämpfen teil. Er sammelte Erfahrungen im Jiu-Jitsu, Ju-Jutsu und Wun Hop Kuen Do, unter anderem während seiner Zeit als Farbgurt.
Mit zunehmender Erfahrung verlagerte sich sein persönlicher Schwerpunkt immer stärker auf die Selbstverteidigung. Besonders die praktische Anwendung und die Auseinandersetzung mit realistischen Situationen wurden für ihn zu einem wichtigen Bestandteil seines weiteren Trainingsweges.
Im Jahr 2022 wurde Andreas Simmat der Sifu-Titel verliehen.
Sein Weg im Kampfsport ist dabei vor allem durch kontinuierliches Training, langjährige Erfahrung und die Bereitschaft geprägt, das eigene Wissen immer wieder weiterzuentwickeln und an andere weiterzugeben.